Andacht für die Schöpfung vom 16.01.2026

Alles neu!

Die ersten Tage des neuen Jahres sind vorbei. Die Feiertage liegen hinter uns. Alles wieder beim Alten. Alles wie gehabt. Alle Probleme, Sorgen und Ängste wieder da. Wir machen weiter wie bisher.

Gottes gute Schöpfung ächzt weiter unter unserem zerstörerischen Lebensstil.
Und was alles noch schlimmer macht: Angesichts der vielen Krisen ist die Klimakrise weit in den Hintergrund getreten. Sie scheint kaum noch zu interessieren. Mit diesem Thema, das doch für unsere Zukunft entscheidend ist, sind keine Wahlen zu gewinnen. Einfach nur traurig.

Alles beim Alten. Man könnte resignieren. Oder etwa nicht? Gott jedenfalls findet sich nicht ab mit dem Zustand seiner Welt. Er liebt seine Schöpfung. Die Worte der Jahreslosung 2026 sind ein großes Versprechen:

„Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu!“ (Offenbarung 21, 5)

Das ist das Ziel der Geschichte Gottes mit uns Menschen und der ganzen Schöpfung, wie es uns am Ende der Bibel in der Offenbarung des Johannes vor Augen gestellt wird.
Die Apokalypse ist kein Untergangsszenario, sondern die Offenlegung des guten Endes für uns und die ganze Schöpfung.
Gott selber führt es herbei - allem Augenschein zum Trotz.

Deshalb müssen wir nicht hoffnungslos sein.
Noch immer zählen wir die Jahre nach Jesus Christus. Dadurch machen wir uns bewusst, dass diese bedrohte Erde nicht ein gottverlassener Ort im Universum ist.
Wir leben Anno Domini - im Jahr des Herrn – 2026.
Mit ihm können wir dieser neuen Welt Gottes schon jetzt entgegengehen in dem Wissen, dass aller Einsatz für die Bewahrung der Schöpfung am Ende nicht vergeblich ist.

Gott macht alles neu - auch uns Menschen.

Was für eine großartige Zusage!