Andacht für die Schöpfung vom 17.04.2026

Ostersonne

Das Kreuz im Licht des Ostermorgens.
Es ist leer.
Jesus Christus ist auferstanden von den Toten.
Weil er lebt, hat der Tod nicht das letzte Wort.
Weil er lebt, haben wir Hoffnung, dass das Leben stärker ist als die Mächte des Hasses, des Krieges und der Gewalt.
Weil er lebt, hat auch Gottes ausgebeutete und geplünderte Schöpfung eine Zukunft.

Die strahlende Kraft der Sonne ist gewaltig. Wir können sie nur gefiltert anschauen. So ist sie auch ein Bild für Gottes Herrlichkeit. Sie ist für unsere Sinne und unseren Verstand viel zu groß. Und doch dürfen wir sie spüren und erfahren – nicht zuletzt in der Schönheit seiner Schöpfung.

Die Sonne schenkt unserem Planeten Erde Leben, das es ohne sie nicht gäbe. Genau im richtigen und dafür nötigen Abstand zur Erde ist sie. Und sie bietet sich als Energiequelle an. Gemessen an der Zeit für uns Menschen auf der Erde ist sie im Gegensatz zu allen fossilen Rohstoffen nahezu unerschöpflich. Zusammen mit der Kraft des Wassers und des Windes weist sie uns den Weg aus der Klimakrise. Beschreiten wir diesen Weg?

Die Sonne ist ein österliches Hoffnungszeichen für uns Menschen und alle unsere Mitgeschöpfe auf Gottes schöner Erde. Als Ostersymbol ist sie ein Zeichen für das Leben. Sie kann uns ermutigen, neue Wege zu gehen. Alle Kreuze der Erde, alle Katastrophen und Nöte, können wir nur anschauen und ertragen, weil sie im Licht der Auferstehung stehen. Wir müssen nicht ver-zweifeln, denn Gott wird das letzte Wort haben.

Es wird ein Wort des Lebens sein.