Andacht für die Schöpfung vom 28. August 2026
Ruhe für die Schöpfung
Abendruhe am Ammersee. Kein Tourismuslärm. Einfach Stille. Ein paar letzte Vogelstimmen. Sanfter Wellengang. Der See legt sich schlafen. Eine wunderbare Sommerimpression!
Wie gut tut es der Natur, wenn der Mensch endlich mal Ruhe gibt. Und wie sehr kann der Mensch dann erst so richtig staunen über die Schönheit von Gottes Schöpfung.
Urlaubszeit soll Ruhezeit sein - kein weiterer Terminstress oder Druck zur Selbstoptimierung. Sogar Gott hat doch nach dem vollendeten Schöpfungswerk am siebten Tag geruht. Und er gönnt allen seinen Geschöpfen diese sabbatliche Ruhe, auch den Tieren und Pflanzen. Er be-freit uns vom Leistungszwang, der in unserer heutigen Zeit erschreckende Ausmaße angenom-men hat.
Unser christlicher Sonntag als Ruhetag ist sogar der erste Tag der Woche - in Erinnerung an Jesu Auferstehung nach der Sabbatruhe. Gott schenkt uns also Zeit zur Erholung im Voraus, nicht nur als Lohn für getane Arbeit. Was für eine großartige Sache!
Jetzt im Sommer gibt es für viele von uns gleich mehrwöchige Ruhe. Wie gut, wenn wir sie auch der Schöpfung gönnen, anstatt sie auch noch in der Ferienzeit mit unserem Freizeit- und Konsumverhalten weiterem Stress auszusetzen.
Einfach mal Ruhe geben und dankbar sein. Und dann können wir uns gestärkt und ausgeruht wieder für die Bewahrung der Schöpfung tatkräftig einsetzen.